..und andere Freuden des Alltagsstill...
The current mood of Seelenkaelte at www.imood.com

  Startseite
    Alltagsleid
    Gedankenlos
    Kontroverses
  Über...
  Archiv
  "Schattenreich"
  Graphologisches Profil
  Lesenswertes
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


http://myblog.de/seelenkaelte

Gratis bloggen bei
myblog.de





doof Rumliegen

Meine Güte ist das schwer einfach mal doof rumzuliegen.
*will die Welt anhalten*
10.12.08 20:46


Werbung


Zweiter Akt - dritte Szene - Kloster

Der Wind wog die schweren Baumkronen unsanft, beinahe bis zum zerbersten und die Wolken zogen in einem Tempo über den Himmel, welches den normalen Zeitverlauf in Frage stellte. Konstantin hingegen erschien entrückt aus Raum und Zeit, seine Bewegungen waren ziellos, verzweifelt, langsam und sinnlos, doch gerade für ein Mitglied der Bruderschaft gehörte sich eine Schwäche wie Trägheit einfach nicht!

KONSTANTIN: Nein, in Gottes Namen, nein! Ich muss diese Gedanken loswerden, es gehört sich einfach nicht, schon gar nicht für einen Diener Gottes. Welch Schicksal wird mir nur um die Schultern gewuchtet und warum? Es hat ja Alles einen Sinn, das predigen wir, doch hat's das wahrhaftig? Oder … nein, ich mag es nicht mal denken, doch? Ich hätt' mich fernhalten sollen, so wie’s Bruder Julius mir empfahl. Doch was hätt’s genützt, die Sehnsucht hätt’ mich aufgefressen, oder könnt ich dem Gedanken widerstehen? Nein, wie's scheint nicht, sonst würd’ sich meine Seele kaum so winden.
- Julius tritt auf -
BRUDER JULIUS: Du warst dort, nicht wahr?
KONSTANTIN: Verzeih, ja, ich war’s. Doch was sollt ich schon tun? Ihren Anblick meiden? Sie ganz und gar aus meinem Schädel bannen? Ich würd’s nicht wollen, würd’s nicht können, fürcht ich.
BRUDER JULIUS: Aber wenn der Komtur es erfährt? Er wird solch unkeusches Nachstellen sicher nicht dulden! Und, abgesehen vom Edlen Herrn, was ist mit dem Allmächtigen? Er weiß, was du denkst und du beschämst dich, uns, den gesamten Orden vor den Augen Gottes, kam dir das in den Sinn?
KONSTANTIN: Das kam’s, Bruder, doch weiß ich selbst nicht weiter! Es brennt wie Feuer, wenn ich ihr Antlitz erblick und schlimmer noch, wenn’s außer Sicht gerät. Denk ich nur an sie, wird’s mir anders. Ihr wildes Haar, so brav gebändigt. Die zarten Lippen, voll Wonne – ach könnt ich nur. Doch weiß ich auch, dass ich’s nicht darf, dass ich’s nicht will – oder doch? Und denk ich erst an ihren Gemahl, diesen Bastard, kocht mein Blut.
BRUDER JULIUS: Ach wär’s doch Nächstenliebe, was dich so erhitzt, Konstantin.
[...]
18.9.08 23:46


Erfolg!?

Wissen ist bedrückend. (Siehe auch "Seelig sind die geistig Armen" )

Doch Wissen ist auch Kraft und schenkt uns die Möglichkeit, Dinge zu ändern - zu verbessern, sofern man das möchte. Es gestattet uns, Partei zu ergreifen, die Stimme zu erheben und etwas zu Bewegen und Konsequenzen für sich selbst aus jenem Wissen zu ziehen.
In diesem Sinne ...
11.9.08 10:50


Im Wandel von 0 auf 100

*wischt den Staub vom Blog* Lang, lang ist es her .. Jedoch mit etwas Glück und Durchhaltevermögen ( Oo ) wird die Kapazität des myblog.de-Servers in Zukunft regelmäßiger durch mich schrumpfen. *bitte fieses Gelächter einfügen* Nun gut, der eigentliche Beweggrund meines Eintrages ist die Erkenntnis, dass ich definitiv zu wenig Zeit in mein eigenes Leben investierte und eben diesen Umstand nun ändern möchte und bereits ändere. Weitere, dann vermutlich inhaltsvollere, Beiträge folgen - irgendwann, irgendwie. Oo In diesem Sinne ..
... :D
7.9.08 15:06


Samsas Traum - Heiliges Herz

Um wieder etwas Aktivität in meinem Blog zu schaffen möchte ich euch hiermit einen weiteren, sehr gelungenen Liedtext nahelegen. Das eigene Texten habe ich mir im Übrigen wieder fest vorgenommen, sodass hier in naher Zukunft hoffentlich ein paar neue Zeilen erscheinen werden.

Nur ich und Du
Sind hier, wir seh'n dem Leuchten zu.
Am ruhigen Abendhimmel steht
Ein brennender Planet.
Ich wünschte, der Moment verstreicht
Niemals, weil nichts der Wärme
Deiner Liebe gleicht.

Selbst zwischen tausend Sonnen
Erstrahlt Dein Herz am hellsten,
Ein Schein, der mich
Auf allen Wegen führt.
Die Netze sind gesponnen,
Mir kann nichts mehr passieren,
Denn Deine Hand
Hat meine Haut berührt.

Der Seele nah, dem Körper fern,
Auf einem abgeleg'nen Stern
Betrachten wir den Feuerball
Und schleudern Tränen in das All

Du siehst mich an
Sehnsucht durchdringt
Den Abschied, in mir spielt
Ein Lied das nie verklingt:

Seit Du als Wind in jedes
Off'ne Fenster wehst,
Seit du als Baum in jedem
Wald der Erde stehst,
Seit du als Fluss in jedes
Stille Wasser fließt
Und Dich als Regen über
Jedem Land ergießt,
Seit Du Dich als das Lächeln
HInter meinem Spiegel zeigst,
Mit mir in Träumen weit hinauf,
Über die Wolken steigst,
Seit mir das Leben diesen
Einen Anblick bot:
Seitdem verlor ich alles,
Auch die Angst vor meinem Tod.


Mit herzlichem Dank an Alexander Kaschte (Samsas Traum) für seine wundervolle Musik und Ingo Römling (Monozelle) für diesen sehr gelungenen Remix.
7.4.08 10:43


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung